Die Klassiker! Sivananda (Yoga) Kekse/ vegan

 

Meine optimale Mischung: 250g Haferflocken, 110 g Buchweizenmehl (od Vollkornmehl), 30 g Kakaonibs (od Schokostücke), 20 g Rosinen, 50 g Haselnüsse, 50-80 g Mascobado-Vollrohrzucker (EZA), 5 Medjouldatteln in Stücken, 1 1/2 TL Zimt, 1 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Backpulver, 1 Messerspitze Salz, 200 ml Sonnenblumenöl), 150 ml Nussmilch/Mandelmilch od Wasser (oder gemischt).

 

Backofen auf 200 ° C vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Öl und Nußmilch/ Wasser hinzufügen und umrühren. Wenn nötig evtl fester machen durch Zugabe von mehr Haferflocken od umgekehrt mehr Flüssigkeit. Den Teig mit einem Löffel auf Backpapier portionieren und in die gewünschte Form bringen, die können schon bis zu 10 cm groß sein. Ca 15 min backen, aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

(Die "Vorlage" zum veganisierten Grundrezept stammt von meiner Kollegin Sabine Strutzke - Yoga & Ayurveda Coach)/ (Meine eigene Seite: http://www.onlineyoga.love - Folge der Freude!/ Doris Presch)

Yoga Inspiration (Sonnenuntergang)

Lieblingsrezept Bärlauchsuppe (vegan)

Für 2 Personen (kleine Portion): 50 g frische Bärlauchblätter, 1-2 kleinere Erdäpfel (Kartoffel), 1 kleine rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 20 g (vegane) Butter, 400 ml Gemüsebrühe/suppe, 125 ml Sojacuisine, Salz, Pfeffer, Muskat.

 

Zwiebel klein hacken, Knoblauch ebenfalls, beides in der Butter erhitzen und andünsten. Erdapfelstücke dazugeben, Gemüsebrühe sowie Sojacuisine, mit Salz, Pfeffer und Muskat ürzen und 10-20 min auf niedriger Stufe kochen lassen. Bärlauch inzwischen waschen oder putzen und in feine Streifen schneiden, dann kurz mitkochen (1-2 min). Suppe mit dem Bärlauch gemeinsam pürieren.

 

Die Sojacuisine finde ich persönlich muss gar nicht sein, ist eher für diejenigen gedacht, die das brauchen. Auch die Gemüsebrühe muss nicht unbedingt sein.

 

Ich liebe diese Suppe, die ich jedes Jahr schon aus den ersten kleinen Blättern zubereite.

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Genial! Supergesunden Johannisbeersirup und -marmelade in einem Zug und ohne Geliermittel selber machen

Ich bin begeistert!

 

Ich habe es zum ersten Mal ausprobiert und dabei ein Internet-Rezept (http://de.allrecipes.com/rezept/16614/schwarzer-johannisbeersirup.aspx) nach meinem Bedürfnis und Gefühl etwas abgewandelt und erweitert - und das ist dabei herausgekommen:

 

900 g Schwarze Johannisbeeren, ohne jegliche Stengel (sind bitter)

450 g Vollrohrzucker (mir ist immer wichtig zu betonen, Vollrohr ist viel besser als Rohrohr in der Qualität! )

1/2 Liter Wasser

Saft von 2 Zitronen

 

Alle Zutaten in einem großen Topf kurz aufkochen, umrühren (ab und zu) und auf niedriger Stufe nur leicht dahinköcheln lassen für ca 2 Stunden (1 u 3/4 hab ich gemacht). Inziwschen die leeren Gläser vorbereiten, evtl noch einmal mit kochendem Wasser (in der Abwasch) ausspülen.

Dann vorsichtig die ganze Masse in ein engmaschiges Nudelsieb, welches idealerweise in einem höherenSchnabelgefäss (zB Plastikschüssel mit Schnabel, Rührschüssel..) eingehängt wird, abgiessen. Vorsichtig deswegen, weil es leicht spritzt und die Farbe natürlich schwer wo rauszukriegen ist. Mit dem Kochlöffel die Masse an das Gitter drücken, sodass der Sirup in das Gefäss fliesst/tropft. Der Rest der im Sieb bleibt, wenn nichts mehr abtropft, ist ganz wunderbar als Marmelade (mit Fruchtstücken) abzufüllen, und der Sirup in Flaschen zum späteren verdünnen als leckeren selbstgemachten Johannisbeersaft.

 

Ich hab eine riesen Freude, bis jetzt war ich eigentlich kein großer Johannisbeer-Fan, den Saft hab ich aber selten schon gerne getrunken (gekauft), und auch der selbstgemachte schmeckt sehr bzw natürlich noch viel besser :-)

 

Heute habe ich mal 1 kg von den 2 kg verarbeitet (Endergebnis siehe Foto), morgen werde ich ebenso die zweite  Hälfte noch machen (muss Zucker nachkaufen).

 

So wie saures Obst allgemein enthalten die Johannisbeeren sehr sehr viel Vitamin C bei wenig Zucker (stärkt das Immunsystem), sowie Eisen für die Blutbildung. Sie sollen außerdem die Nerven beruhigen und die Stimmung verbessern - na das kann heutezutage auch kaum schaden würde ich meinen :-)

 

Erklärung nochmal zum Zucker: Rohrohrzucker ist nicht viel besser als weißer Industriezucker, da er in der Regel nur mit sehr wenig Melasse eingefärbt wird. Während im Vollrohrzucker tatsächlich auch die Vitamine und Mineralstoffe, die natürlicher Zucker nämlich enthält, noch enthalten sind, er ist sozusagen wie der Name sagt vollwertig und nicht raffiniert bzw weit weniger bearbeitet. Das macht deswegen Sinn, da unser Körper eben die normalerweise und ursprünglich im Zucker enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe zur Verarbeitung des konsumierten Zuckers im Körper benötigt. Wenn wir raffinierten, weißen, Industriezucker essen werden, abgesehen davon, dass zuviel Zucker natürlich sowieso nicht gesund ist, dem Körper auch noch ebendiese Vitamine und Mineralstoffe zur Verarbeitung des Zuckers entzogen ohne durch den Zucker selber zur Verfügung gestellt zu werden. Und deswegen führt zuviel weißer Zucker auch dazu, dass wir immer mehr Hunger haben (also nicht nur wegen der bekannten Schwankung im Blutzuckerspiegel) - in Wahrheit ist dieser Hunger ein Hunger nach mehr Vitaminen und Mineralstoffen, von denen wir, die meisten sowieso schon, aber durch den Zuckerkonsum dann noch weniger haben. Das gilt genauso für ein Übermaß an anderen "weißen" bzw sogenannten "leeren" Kohlehydraten wie Weißmehlprodukte (Nudeln, Brot, Kuchen).

 

Und noch ein anderer Tipp! Was ich mir seit Jahren denke, teile ich euch hier mit: Wenn ihr keinen eigenen Garten habt aber gerne verschiedene Früchte ernten möchtet, und zwar besonders Obst wie Beeren oder von Bäumen, das sozusagen in bestehenden Gärten quasi von selber wächst  - kann ich euch echt nur raten, wenn ihr nicht entsprechende Freunde oder Verwandte in der Nähe habt, durch die Straßen und Gassen zu ziehen bzw direkt in der Nachbarschaft nett nachzufragen. Es gibt soviele ältere Leute, die ihr Obst gar nicht mehr ernten können oder nur wenig davon und wahrscheinlich eine Freude hätten, wenn ihr das tut und ihnen dafür einen Teil der Ernte oder des verarbeiteten Produkts (Kuchen, Marmelade) gebt. Oder auch jüngere Leute, die keine oder wenig Zeit für ihren Garten haben. Ihr könnt auch entprechende Aushänge machen oder in euren sozialen Medien nachfragen.

 

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Aurora's New Moon Detox (1 Tag Mini-Detox)

Am Montag ist Neumond und das passt gerade wunderbar zum Ferienbeginn und um einen neuen Zyklus einzuleiten. Prinzipiell ist der Neumond sehr gut geeignet für Fastentage, da er die Reinigung sowie jegliche Vorhaben etwas Neues anzugehen positiv unterstützt. Und auch das Fasten selbst wiederum stärkt die Willenskraft für die Umsetzung verschiedenster Veränderungen.

 

Ich habe heute, 2 Tage vorher, schon so einen Mini-Fastentag eingelegt. Und so hat das im Detail ausgesehen:

 

In der Früh gab es einen guten halben Liter frisch gepressten Saft - Saft 1:

 

2 Fenchelknollen (ganz)

1 Granatpfel (nur die Kerne)

1 Pink Grapefruit (ohne Schale)

1 kleines Stück Ingwer

 

dazu viel Wasser getrunken bzw den Saft mit dem Wasser verdünnt.

 

Exotisch-frisch im Geschmack ist dieser Saft perfekt für den Start in einen heißen Sommertag bzw Sommer-Detox-Tag. Mit seinen Zutaten wird der Darm gleich nach dem Aufstehen schön geputzt und die Zellregeneration aktiviert :-) Das Immunsystem sowieso.

 

Mittags sind wir zum Badesee gefahren, und da habe ich mit genommen gut 1/2 Kilo Kirschen (sehr gesund, verjüngend und vieles mehr!) und nochmal frisch gepressten Saft - Saft 2:

 

3-4 Karotten

2-3 Äpfel

1 Orange

1 Banane

 

dazu wieder viel Wasser getrunken bzw den Saft mit dem Wasser verdünnt. Eine eher klassische und bewährte Saftvariante, die den meisten schmeckt und natürlich ebenfalls ausgezeichnet die Zellregeneration und die Entschlackung unterstützt.

 

Und ein bisschen Bewegung ist neben der Portion Entspannung an so einem Tag immer gut um den Stoffwechsel und die Ausscheidung diverser  Gifte anzuregen. Das Vergnügen diesmal gerade am See zu sein und dort im super-erfrischenden Wasser schwimmen zu können hatte ich zum ersten Mal in dem Zusammenhang, und habe es sehr genossen!

 

Am frühen Abend habe ich mir dann zuhause eine mittelgroße Schüssel Salat gemacht (Gurke, Paprika, Paradeiser, Blattsalat, Zwiebel, Oliven, Mozarella, Basilikum, Kürbiskern- bzw. Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer), und dazu 3 Scheiben Knäckebrot gegessen.

Als Nachspeise gab es dann schon wieder ein Stück selbstgemachte dunkle Himbeer-Schokolade (nicht soviel wie am Bild!). Diese enthält "nur" Vollrohrzucker, der ist nicht raffiniert also quasi vollwertig, das ist mir wichtig, und durchaus ein Unterschied zu gewöhnlichem weißen Industriezucker sowie dem auch oft als vermeintlich besser verkauften Rohrohzucker. Aber natürlich sollte man auch diesen in Maßen verzehren. Und der Kakao selber (hoher Kakaoanteil in der Schokolade ist auch wichtig! ab 70 % empfehle ich) ist tatsächlich gesund und gut für die Verdauung - lies hier dazu mehr.

Schokoladenrezept: "Mmmmhh.. kleiner Versuch gestern ist gelungen: Dunkle Himbeerschokolade selbst gemacht - Ich habe diesmal den einfachsten Weg gewählt und einfach fertige Schokolade geschmolzen, und über die Himbeeren in einem eckigen Geschirr auf Backpapier damit übergossen. Im Kühlschrank härten lassen. "

Da ich eher spät schlafen gehe wird es vermutlich heute am weiteren Abend noch ein selbstgemachtes Mangolassie (Mango, Joghurt und sonst nichts, mixen) geben. Joghurt baut ja die Darmflora gut wieder auf am Ende einer Fastenkur, was jetzt nach einem einzigen Tag zwar nicht ganz so relevant ist, aber trotzdem kein Fehler.

 

Morgen werde ich nochmal sehr viel Obst (viel Marillen und Kirschen, Himbeeren, Ribisel - saisonal und regional), besonders in der Früh und am Vormittag essen. Und Gemüse, Salat wahrscheinlich wieder, zu Mittag, den esse ich sowieso sehr gerne, und vielleicht eine Suppe (Karfiol = Blumenkohl) am Abend, oder einfachen Reis mit Gemüse.

 

Und derart gestärkt und geklärt, hoffe ich dann am Montag mit dem Neumond etwas leichter ein paar neue Gewohnheiten und Vorhaben für meine lange Sommer-Auszeit, die aber auch produktiv werden soll, zu "implementieren" ;-) :-)

 

Wenn dir mein Artikel gefällt werde Fan auf meiner Facebook-Seite onlineyoga.love - Folge der Freude!, wo ich neben Yogavideos (coming soon..) regelmässig auch schöne Inspirationen und Anregungen zum Thema Ernährung und Detox poste. Besonders hilfreich ist es, wenn du meine Artikel und Postings auf deiner eigenen Seite auch selber teilst.

 

Mehr interessante Blogartikel findest du hier.

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Öko- und Gesundheitswahn - wie du in deine Mitte kommst und dich nicht vor lauter Perfektionismus selbst vergiftest

Weißt du auch schon nicht mehr wo dir der Kopf steht? Bekommst mittlerweile täglich ein schlechtes Gewissen, weil es immer noch Dinge gibt auf dieser Welt, die nicht in Ordnung sind - weil du eigentlich doch dieses nicht essen, jenes besser nicht kaufen und dort eigentlich schon gar nicht arbeiten solltest...?

Das ist einfach wunderbar, dass so viele Menschen endlich aufwachen und mittlerweile alles, ja alles schon hinterfragt wird. Und ein schlechtes Gewissen gehört dazu um anschließend auch etwas zu ändern.

Aber ich glaube, langfristig muss dann jeder für sich herausfinden wie weit er sich mit Dingen beschäftigen möchte und vor allem wie weit es ihm dann selbst noch gut tut. Wie gesagt, Veränderung ist gut, und ein Maß an Unzufriedenheit und (Selbst)kritik muss dem vorausgehen.

Jedoch ich denke, es wird dann kontraproduktiv, wenn die Liebe beginnt zu leiden, sofern sie überhaupt spürbar ist. Wenn du dich und andere nur noch kritisierst, und alles was dir irgendwie vielleicht eine echte Herzensfreude bereitet, vielleicht gar nicht mehr sein darf? Weil du, so wie ich zum Beispiel, dich seit Jahren zwar mit Ernährung und Lebensmitteln beschäftigst, eh nur mehr bio kaufst, sehr oft im Bioladen, einen Haufen Gemüse isst und seit Jahren "hauptberuflich" versuchst für Aufklärung und Bewusstheit zu sorgen -  und froh bist endlich deinen Weg gefunden zu haben, ... - dich dann aber unter anderem fragen musst, was tun mit dem Bio-Gemüse, das zum Teil, vor allem im Supermarkt,  immer noch in Plastik eingepackt ist? Das ist jetzt ein persönliches Beispiel, ihr werdet wahrscheinlich alle eure eigenen dazu kennen. Sehr auffallend war für mich eine Zeitlang auch das Thema der Veganer, die zwar freundlich zu den Tieren sind, aber oft nicht im geringste auf ökologische Gesichtspunkte achten (achteten, damals zumindest).

Natürlich kann ich das auch noch ändern und beispielsweise überhaupt nicht mehr in den Supermarkt gehen - vielleicht sollte ich aber überhaupt alles selber anbauen, ich meine, der Bioladen will doch etwa auch ein Geschäft machen, oh mein Gott...? Aber vom Himmel fällt ja auch schon Dreck. ...Und was ist mit dem Wäschewaschmittel, von dem ich doch nicht so wenig brauche? Sollte ich doch nur noch Kastanien verwenden? "Ist ja nicht viel dabei" - halt komplett zu vermeiden am Samstag nachmittag noch einkaufen gehen zu müssen, ein paar Kastanien zu schnipseln, das Gemüse draußen zu gießen, Brot zu backen, täglich frisch zu kochen sowieso, zu meditieren, spazieren zu gehen, Seife sieden und Kräuter trocken - aja und beim Spazieren gehen gleich ein paar Wildkräuter mitzunehmen, zu recherchieren... - die Wildkräuter, - und - ...wo ich noch Gewand einkaufen kann, das vielleicht ethisch korrekt ist, leistbar, und mir gefällt auch noch... ;-)

Ihr wisst was ich meine, glaube ich. Vieles geht tatsächlich ohne viel Aufwand!! Nämlich vor allem das, was wir gerne machen und wofür wir uns von Herzen interessieren. Und es ist ganz wichtig, dass wir alle solche Sachen machen! Dafür steht ja auch meine Webseite und meine Arbeit als Yogalehrerin, nichts kann ich mir mehr wünschen, als dass meine Yogastunden und meine Facebook-Postings vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass ein Neues Bewusstsein geschaffen wird.

 

Aber es kann halt auch in Stress und Perfektionismus ausarten, und jemand der sich selbst nicht wirklich liebt und annimmt (und ich behaupte das ist ein Grundthema der Menschheit) kann auch daran, hier alles richtig machen zu wollen, ausbrennen, oder zumindest verbittern. Und das nächste ist dann, dass sich Familie, Partner und Freunde dann über solche Themen in die Haare kriegen. Kann auch alles ein heilsamer Prozess sein.

 

Wie können wir in Frieden kommen und uns trotzdem positv verändern, alle als Menschheit gemeinsam?

 

Ich glaube, wie in so vielen Dingen, ist es sehr hilfreich die Vielfalt und individuellen Wege zu respektieren und zu achten. Wir wachen alle auf, noch immer, auch diejenigen die vielleicht schon länger auf dem Weg sind, und ich glaube wir wissen momentan alle nicht wirklich, wie es auf dieser Welt in ein paar Jahren oder Jahrzehnten aussehen wird oder soll.

Ich glaube, das ist die Zeitqualität jetzt gerade. Umbruch und Veränderung. Vieles passiert, vieles kommt ans Tageslicht - und im positiven entstehen gerade unendlich viele Projekt und Alternativen, in jedem Bereich. Aber es ist halt einfach noch sehr viel im Werden und nicht abgeschlossen. Sind wir froh, dass es so ist, und sehen wir uns und "die anderen" doch als Teil des Ganzen und eingebunden in einen natürlichen oder vielleicht sogar universellen Rhytmus!

Jeder trägt seinen Teil bei, und wenn du mit der Ernährung beispielsweise noch immer haderst, oder mit der Bewegung, aber begeistert von der Idee bist, deinen Müll zu reduzieren oder dir deine Kleidung selbst zu nähen--> dann mach das und freu dich! Verlange nicht zuviel von dir, bleib so weit wie nur möglich in der Liebe und in der Freude, im Frieden mit dir und der Welt. Dieser innere Aspekt ist sehr wichtig. Denn wenn wir nur oberflächlich etwas tun um unser Gewissen zu beruhigen, "gut dazustehen", aber uns in Wahrheit innerlich vergiften - oft sogar noch völlig unbewusst -, durch Groll und Ärger zum Beispiel, ständige Vergleiche und Neid, Angst und Panik vielleicht sogar - dann hat so eine Aktion zwar auch bis zu einem gewissen Grad Sinn und ist immerhin besser als nichts, aber ob das dann langfristig funktioniert ist eine andere Sache. Nachhaltigkeit in ihrem wahren Sinne braucht eine stabile Basis und wirkliche Stärke und Beständigkeit, die nur aus einer inneren Festigkeit und Geklärtheit entstehen kann.  Veränderungen im Außen brauchen auch die innere Bereitschaft, und dann ist das eine in sich stimmige Entwicklung, die nachhaltig und ganzheitlich wirken und fruchten kann.

 

Deswegen, nochmal, mach als erstes das was du gerne machst, fange an dort etwas zu verändern in deinem Leben, wo es dir Freude macht, was dir am nächsten ist, und wachse daraus.

Und sieh dich und uns alle als Teil eines Ganzen. Jeder hat seinen Bereich zu dem er leichter Zugang hat und andere Bereiche in denen er vielleicht mehr Widerstand hat. Wenn jeder etwas tut, ist es insgesamt auch viel. Und wenn wir das möglichst in Liebe und Frieden und Kooperation tun, lösen sich die restlichen Widerstände mit der Zeit vielleicht sogar von selbst auf, ganz leicht.

 

Wofür setzt du dich gerne ein und trägst zu einer positiven Wende bei? Und wo tust du dir noch schwerer? Hinterlasse gerne einen Kommentar hier in meinem Blog oder auf meiner Facebook-Seite.

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Spargel-Polenta-Pizza: glutenfrei und entschlackend

Für 2-3 Portionen: 250 g Polenta (Maisgrieß), 1 l Wasser, etwas Gemüsebrühe (Pulver), 500 g Grüner Spargel, einige Cocktailtomaten, 1 Tasse braune Champignon, Käse zum Überbacken.

 

Vom Spargel evtl die holzigen unteren Enden wegschneiden, in 1 cm breite Scheiben schneiden, die Spargelspitzen extra beiseite legen. Das Wasser zum Kochen bringen und den Maisgrieß einstreuen, nach Wunsch etwas Gemüsebrühe dazugeben sowie die Cocktailtomaten (evtl halbiert). 5 min köcheln lassen, dann die Spargelstücke untermischen und weitere 5 min köcheln lassen. Immer wieder umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt bzw kleben bleibt. Dann vom Herd nehmen und noch 10 min ziehen lassen. Evtl mit Salz/Pfeffer nachwürzen.

Die fertig gekochte Masse in eine Backofenform (Auflaufform) gleichmässig verteilen und abkühlen lassen, oder fast noch besser, über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Danach ist die Masse schön in Form und man kann sie gut weiterverarbeiten.

 

Aus dem Kühlschrank nehmen. Die Chamignons in Scheiben schneiden und den Käse reiben. Champignons auf der Polenta verteilen und noch ohne Käse bei ca 180° C im Backrohr einige Minuten (10 min ca) erwärmen. Dann den Käse noch drüberstreuen und fertig backen bis der Käse braun wird.

 

Dazu gehört ein Grüner Salat.

 

Der Spargel an und für sich wirkt super entschlackend (entwässernd - Nieren). Wer das ganze noch "sauberer" (clean) machen möchte verzichtet auf Gemüsebrühepulver (Salz) und Käse.

 

Gratis Rezepte-Ebooks jetzt downloaden auf http://www.onlineyoga.love!

 

Ich habe zweimal von dieser Mahlzeit gegessen - einmal am ersten Tag, die fertige Spargel-Polenta-Masse direkt auf den Teller. Und am nächsten Tag wurde dann noch für zwei Personen aus der übrigen, in die Backform gestrichene Masse, die "Pizza" gemacht. Wenn ihr aus der ganzen Masse Pizza macht, wird sie etwas dicker und bekommt vielleicht eher Auflauf-Charakter.

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Vollmond-Wildkräuter-Suppe ohne Fertigbrühe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute hat alles so zusammengepasst, der Vollmond, der sich sehr eignet um Kräuter zu ernten da sie dann die ganze Kraft ins ich haben - und gleichzeitig war ein super sonniger Tag heute - also maximale Mond- und Sonnenkraft!

 

Natürlich kannst du die Suppe aber jederzeit zubereiten, immerhin ist sie energiereich alleine mit den vielen Wildkräutern.

 

Meine Zutaten, die du auch gerne variieren kannst, für einen mittlgroßen Topf (4- eher 6 Teller) - um die Mengen zu schätzen siehe auch unten die Detailfotos: Etwas Butter oder Alsan, 1 Zwiebel kleingehackt, 1 Knoblauchzehe gepresst, Thymian, Salbei, Schabzigerklee (das kennen nicht so viele, gibt es zu kaufen von Sonnentor zB), Salzsole 2-3 EL (oder Meersalz, nicht soviel natürlich), Muskatnuss. Ein Stück Knollensellerie, 1 größere Karotte, 1 Stange Stangensellerie. Brennesseln, Giersch, Taubnessel. Vorgelmiere. Wasser insgesamt ca 1,5 l.

 

Zu den Wildkräutern sei angemerkt: Brennessel kennt wohl jedes Kind, also die ist einfach. Davon könnt ihr auch mehr nehmen und anderes ersetzten, das ihr nicht habt - ihr könnt auch nur Brennesseln nehmen. Giersch, ist sehr gut, jedoch muss man aufpassen, da er schon mit giftigen Pflanzen verwechselt werden kann, Achtung! Wenn ihr nicht sicher seid, lieber weglassen. Die Taubnessel, bitte wenn ihr sie nicht kennt selber nachlesen, ist glaube ich auch ziemlich unbedenklich, aufgrund des vielleicht nicht jedermann Geschmacks würde ich nicht allzuviel davon nehmen. Vogelmiere dürfte inwzischen auch schon sehr bekannt sein und wächst überall nur so dahin, ein super Kraut, mild im Geschmack, spinatähnlich bzw wie junger Mais wird der Geschmack oft beschrieben. Auf meinem Bild schon ziemlich ausgewachsen, kann man noch gut nehmen - für Suppe auf jeden Fall - und ist leichter zu ernten in der Größe.

 

Also dann: Die Zwiebel mit der Butter (Alsan), dem Thymian, Salbei und Schabzigerklee kurz andünsten und dann das harte Gemüse (beide Selleriearten, Karotte) dazugeben und mit etwas Wasser aufgießen, ein bisschen mehr als bedeckt. Den Knoblauch, die Muskatnuss (gerieben, nur ein bisschen was!) und die Salzsole dazugeben und alles gut 10 min. köcheln lassen bis das Gemüse halbwegs weich ist. Als nächstes die Brennesseln, Giersch und Taubnessel dazugeben und alles nochmal an die 10 min weiter köcheln lassen (nicht zu stark). Am Schluss noch die Vogelmiere (grob geschnitten) dazu und nochmal kurz kochen lassen (1-2 min).

Dann die Suppe fein pürieren und nur mehr kurz auf die Platte zurückstellen zum Nachwärmen, eher nicht mehr aufkochen. Evlt abschmecken und nachwürzen, wer das braucht etwas Schlagobers oder Sauerrahm etc dazu geben (oder ein paar Kartoffelstücke mitkochen, das macht auch sämig) - das schwächt aber alles ein bisschen den Reinigungseffekt, den den Suppe hat.

 

Ich freu mich sehr darüber und mir hats wirklich sehr geschmeckt, meiner lieben Freundin Maria auch :-)

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Gratis Ebooks - was dahintersteckt! ... und ein bisschen Wirtschaftsphilosophie

Da ich seit Kurzem auf meiner neuen Webseite einige Gratis Rezepte-Ebooks anbiete, wurde ich inzwischen schon mehrmals gefragt, warum ich das eigentlich gratis mache und kein Geld dafür verlangen möchte.

 

Daran habe ich erst einmal wieder erkannt, wie man oft selbstverständlich davon ausgeht, dass etwas was für einen selber völlig klar ist, für andere auch so wäre - aber überhaupt nicht so ist.

 

Vielleicht wird das jetzt den einen oder anderen wundern, aber es ist kein Geheimnis, dass ich meine Gratis Ebooks, und bald auch Yoga-Videos, nicht aus reiner Selbstlosigkeit produziere - aber durchaus, und das ist mir schon wichtig - aus reinem Herzen! Das ist ein Unterschied.

 

Wie jeder der mich kennt glaube ich merken kann, oder aus meinem Internetauftritt ersehen kann, liegt mir das was ich tue natürlich am Herzen, und ohne eine gehörige Portion Idealismus könnte ich das so gar nicht tun und leben.

Ich habe mich 2006 endgültig dazu entschieden, meinen sicheren Bürojob (inklusive Aufstiegsaussichten und mit einem gerade abgeschlossenem Wirtschaftsstudium), zu beenden, und andere Wege zu finden. Weil in mir ein starker Drang nach Authentizität und Herzenswahrheit da ist, und für mich und meinen persönlichen Weg, kann ich dem im herkömmlichen System, in der (künstlichen) Matrix, nicht genügend folgen - ich würde auf die Dauer höchstwahrscheinlich depressiv.

 

Ich habe gerade wieder einen jener Anrufe bekommen, "aus der (künstlichen) Matrix", von einer Marketing-Firma, die mich als Kundin bewerben wollte - das heisst, sie möchten für mich Werbung machen, und ich bezahle dafür. Ich bin da auch grundsätzlich gar nicht dagegen, und ich kenne gute Menschen, die in dem Bereich arbeiten und sehr kreativ sind, ihrem Herzen folgen, und auch wirklich Unternehmen helfen durch ihre Arbeit.

Aber der Grad ist eben schmal, und für jeden sind die Grenzen auch individuell unterschiedlich gesetzt, das ist ja ok.

Für mich jedenfalls ist die Grenze überschritten, wenn wie im gerade erwähnten Telefonat, nach 1 bis maximal 2 Minuten, mir völlig ungefragt gesagt wird "man hat schon einen Termin für mich reserviert mit einem Berater" .... ! ? ! - und man mich möglichst schnell anbinden möchte, für einen ebenso ausgerichteten persönlichen Termin. - An dieser Stelle habe ich das Gespräch dann sehr schnell beendet - für gewöhnlich hebe ich bei diesen Telefonnummern gar nicht mehr ab. So möchte ich selber nicht beworben werden, und so möchte ich meine eigenen Kunden schon gar nicht bewerben oder von anderen bewerben lassen.

 

Ich will da jetzt auch gar nicht ewig noch etwas zu diesem Fall erläutern, und ich habe auch immer Verständnis für die Telefon-Mitarbeiter als Menschen, die ja nur ihren Job tun usw.. Aber gerade weil ich selber Marketing studiert habe, und daher die Tricks schnell erkenne, sprachlich-suggestive zum Beispiel... bin ich da ziemlich sensibel darauf. Und so habe ich tatsächlich nach meinem beendeten Studium mein diesbezügliches Wissen erst mal komplett beiseite geschoben, und wollte am besten nichts damit zu tun haben.

 

Gut -aber... !

Auf der anderen Seite, steht mein durchaus persönliches Streben, meine Vision, auch schön und gut leben zu wollen und anderen zu zeigen, dass es möglich ist - und das, bei angemessenem Zeit- und Arbeitsaufwand. Für angemessen halte ich jedenfalls nicht  eine Arbeitszeit von mindestens 40 Stunden die Woche (zu viel) und maximal 6 Wochen Urlaub im Jahr (zu wenig). Und ich halte schon gar nichts davon, wenn man sagt, als Selbständiger müsse man "selbst und ständig" arbeiten - das ist ein Glaubenssatz, den ich definitiv nicht unterstütze.

 

Und ja, auch Yoga zu unterrichten, sehe ich als Arbeit. Es ist Arbeit, die ich gerne mache, die Sinn macht und oft Freude, aber es ist immer noch Arbeit. Arbeit, vielleicht nicht gleich frisch nach einer Ausbildung, wenn man voller neuer Motivation und Energie ist- aber langfristig gesehen doch. Zumindest wenn man auch irgendwann davon leben möchte. Denn dann hat man auch einmal Unterrichtstermine an Tagen, wo man vielleicht lieber zuhause bleiben möchte, oder organisatorische Arbeiten, die man nicht so gerne macht. Oder ganz einfach noch andere Interessen, denen man auch gerne mehr Raum und Zeit geben würde.

Und da brauche ich mir auch nichts vorzumachen, von wegen immer mit allem verbunden zu sein und unendliche Kraft aus der Quelle zu schöpfen. Das kann ich, bestimmt, und mir ist diese Verbundenheit sehr wichtig und grundlegend. Aber solange ich menschliche Anteile auch habe (und ich habe nicht vor sie gänzlich loszuwerden - sondern vielmehr Geist und Mensch, beides, harmonisch in Einklang zu bringen), reichen meine persönliche Energie und Geduld zumindest nicht immer endlos. Das finde ich zum momentanen Zeitpunkt eine ehrliche Aussage und Selbstwahrnehmung. Ich bin keine "heilige Mutter" und möchte es auch nicht sein (bei allem Respekt).

 

Ich möchte als spirituelles Wesen in einem phyischen Körper sehr wohl Fülle und Wohlstand erfahren. Und dafür brauche ich nicht einmal besonders viel Geld oder materiellen Besitz. Aber immerhin soviel, dass Grundbedürfnisse so weit abgedeckt sind, dass ich mir darum keine oder nur selten Gedanken machen muss. Wie soll ich denn sonst Entspannung und Zufriedenheit leben und ausstrahlen bitte? Und hochwertige Lebensmittel einkaufen (ich möchte auch nicht alles gänzlich selber anbauen müssen)? usw. - Ist schon klar, Vertrauen, hilft ganz viel, und ich vertraue dem Leben sehr, und das zeigt seine Wirkung, denn wie gesagt, sonst würde ich das was ich tue gar nicht tun seit so vielen Jahren. Aber meiner Meinung nach, gibt es da diesen "zauberhaften" Akt der Balance von geschehen lassen, und selbst die Dinge in die Hand nehmen. Es braucht beides, und jeweils das rechte zum richtigen Zeitpunkt.

 

Gut und nun werde ich euch erklären, wie ich eben diese unterschiedlichen Seiten und Ansprüche möglichst in Harmonie bringen kann, und was die Ebooks damit zu tun haben. Vielleicht ist das ja sogar für dich selber eine interessante Möglichkeit, von der du noch nichts wusstest.

 

1. Dadurch ich meine Informationen in Form von Ebooks gratis zur Verfügung stelle, und das im Internet - im World Wide Web, erreichen sie mehr Menschen als wenn sie etwas kosten würden. Das entspricht meinen idealistischen Vorstellungen.

2. Die Ebooks (bzw Videos) zuerst als Idee zu empfangen, dann schrittweise zu gestalten und zu produzieren sind für mich ein sehr kreativer Prozess. Das entspricht meinem inneren Streben nach Ausdruck und Schöpfung.

 

3. Für bestehende Kunden sind diese Produkte ein zusätzlicher Service, von dem sie profitieren können.

 

4. Gratis-Ebooks sind genauso wie jegliche Art von Gratis-Angeboten eine sehr gute Möglichkeit, Werbung für eventuelle Neukunden zu machen. Es stehen ja überall der Name und die Webseite drauf. Die Gratis-Produkte verbreiten sich im besten Fall von selbst, und so sollen schlussendlich mehr Menschen auf meine Webseite gelangen, auf der ich langfristig betrachtet dann auch sehr wohl kostenpflichtige Produkte wie weitere Ebooks, Yogakurse und -seminare usw anbiete und anbieten werde. Jeder kann von den rein kostenfreien Angeboten sehr gerne Gebrauch machen und entweder nur diese nutzen - und wenn es dabei bleibt, freue ich mich darüber von Nutzen zu sein -, oder später weitere Angebote gegen Entgelt in Anspruch nehmen, wenn er das kann und möchte.

 

Ich hab was davon - ihr habt was davon.

 

Mir gefällt das.

 

Und deswegen gibt es bei mir zur Zeit und noch ein ganzes Weilchen eine Fülle von Gratis-Angeboten auf meiner Webseite http://www.onlineyoga.love - Folge der Freude!

 

Und in dem Sinne  --> es ist sehr erwünscht wenn ihr meine Ebooks weiterleitet und teilt mit euren Freunden und Bekannten, Kursteilnehmern usw! Nur verkaufen dürft ihr sie natürlich nicht, denn das ist strengstens untersagt.

 

Wenn ihr noch etwas wissen wollt fragt mich bitte, hinterlasst einenen Kommentar hier unter dem Blogartikel oder unter dem Facebookposting, und ich werde mich freuen Rede und Antwort zu stehen, nach bestem Wissen und Gewissen :-)

 

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Gemüse in Kokossauce

Gemüse in Kokossauce, mit Wildreis: Den Reis nach Anleitung kochen. Knoblauch und Ingwer sowie weitere Gewürze (Kurkuma, Kreuzkümmel, Tofugewürzumischung) in (Sesam)öl ein wenig anrösten. 1 grüner, 1 gelber und 1 roter Paprika, in Stücke geschnitten dazugeben und ein bisschen dünsten lassen. Die Zuckerschoten dazugeben und alle noch einmal ein bisschen durchmischen, Kokosmilch dazugeben und alles so lange köcheln bis es im erwünschten Ausmaß durch ist. Salz und Pfeffer evtl nach Geschmack, aber nicht zuviel, das passt nicht mit der Kokosmilch. Als Nachspeise passen hier wirklich sehr gut Medjoul-Datteln.

 

Das ist das Rezept zum Titelbild auf meinem neuen Gratis-Ebook "Kochrezepte vegetarisch und vegan" --> hier gehts zum Download.

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